Was diese Woche auf der Tafel steht
Kurz über der Glut, grobes Salz, Pfeffer, eine Sauce aus dem Bratensatz. Dazu je nach Woche Wurzelgemüse oder Salzkartoffeln.
Am Vormittag gemacht, eine ruhig gewürzte Rahmsauce, geriebener Hartkäse. Ohne Fleisch.
Was die beiden Höfe am Vormittag geliefert haben, mit Öl, Essig und Senf. Mehr kommt da nicht dran.
Fleisch von einem Hof bei Eckernförde, das Brötchen vom Bäcker zwei Häuser weiter, die Sauce setzen wir selbst an.
Auf der Haut gebraten, mit Zitrone und Dill. Fisch kommt zweimal die Woche aus Laboe.
Steht mittags fest und wechselt täglich. Was übrig bleibt, geht nicht am nächsten Abend über den Tresen.
Mit Apfel, Zwiebel und saurer Sahne, dazu Bratkartoffeln. hm Sommer die halbe Tafel.
Beeren aus dem Umland, wenig Zucker, dazu Sahne. Die einzige Nachspeise auf der Tafel.
Aquavit aus Flensburg, zwei Weine und fünf Positionen ohne Alkohol. Mehr steht nicht am Tresen.
Küche, Gastraum, Tresen und Service – vier Bereiche mit einem klaren Ablauf
Sechsundzwanzig Plätze und viel Abstand dazwischen. Lieber weniger Gäste als ein voller Raum, in dem jedes Wort vom Nebentisch mitkommt – das gilt auch samstags.
Vier Leute in der Küche halten sieben Gerichte sauber, dreißig nicht. Eingekauft wird am Vormittag; was nicht überzeugt, wird ohne Diskussion von der Tafel gestrichen.
Vierzehn Positionen am Tresen, fünf davon ohne Alkohol, dazu Aquavit aus Flensburg. Ohne Anfrage zugänglich, solange etwas frei ist.
Kein Platz wird an einem Abend zweimal besetzt. Das kostet uns Umsatz und den Gästen den mahnenden Blick genau dann, wenn es gemütlich wird.
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